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Rainlegs machen ihrem Namen alle Ehre

Rainlegs Foto:promoTolle Idee, eine Regenhose, die dort schützt, wo es beim Radfahren am meisten pladdert: im Bund und auf den Oberschenkeln. Tolles Gewicht mit nur 140 Gramm, akzeptabler Preis mit rund 25 Euro. Sie hat viele Vorteile, doch was hilft eine Regenhose, die beim ersten richtig großen Dauerregen nasse Beine verursacht?

Die Vorteile der Rainlegs sind unschlagbar: einfach und schnell zu handhaben, kaum Kondenswasserbildung, da die Hose ja eher ein Beinlätzchen ist und deshalb genügend Spielraum zum Ausdampfen bietet. Auf der Beinrückseite sind sie offen und werden mit einem Klettband zusammengehalten. Die erste Regentour (leichter Regen) überstand sie dann auch noch ganz gut und half, die Beine trocken zu halten.

Doch die Rainlegs sind nur etwas für den Schauer zwischendurch. Regnet es kräftig, kommt das Material  schnell an seine Grenzen, wird dunkel und nässt dann durch. Und ist es erst mal nass... Na ja, das kennen ja Radfahrer. "Jetzt bin ich eh nass, jetzt spielt es sowieso keine Rolle mehr". Der Ripstop-Nylon trocknet zwar schnell, doch das ist natürlich im Regen kein Trost.

Bei einem kurzen Schauer in der Stadt, auf dem Weg zur Arbeit, kann sie helfen. Dann verhindert sich die peinlichen dunklen Flecken auf der Jeans. Auch passt sie locker in die Jackentasche. Aber eigentlich sollte die Rainlegs in meinem konkreten Einsatzgebiet auch dazu dienen, die atmungsaktiven und (eigentlich "wasserdichten") Regenhosen, die meist nach einer Saison in beiden Richtungen "atmen", zu unterstützen. Dabei könnte die Rainlegs ja auch im kräftigen Regensturm den Druck von der eigentlichen Regenhose nehmen. Aber so richtig wollte es nicht klappen.

Es bleibt dabei: Wo ist der Schneider, der endlich eine Hybridhose näht? Absolut wasserdicht an den wichtigen Stellen (und wirklich wasserdicht, auch noch nach zwei Wochen Dauereinsatz). Wasserdicht, dort, wo bei kräftigem Gegenwind ein hoher Wasserdruck entsteht und atmungsaktiv und luftig dort, wo man es sich "leisten" kann. Die Rückseite des Radfahrers ist ja weniger belastet. Das gilt auch für solche Bereiche wie Kniekehlen oder Waden. Mit der Rainlegs kann man ein wenig in die richtige Richtung vorstoßen, vielleicht doch mal Regenkleidung kaufen zu können, die wirklich wasserdicht ist, und in der man nicht wie ein Iltis schwitzt. 

Die Rainlegs eignen sich übrigens nicht nur für Regenfahrten, sondern sind auch ganz praktisch im Winter als Kälteschutz. Auch bei Paddeltouren decken sie genau die Stellen ab, die im Boot als erstes Wasser abbekommen. Der Vorteil bei einer Paddeltour: Der Wasserdruck ist deutlich geringer als beim Radfahren.  Da hält sie länger trocken.

Seit diesem Herbst gibt es übrigens neue Modelle. Neben den Farben schwarz, weiß, grau und Jeans werden jetzt auch Fluorescenz Geld und Camouflage angeboten. 

Mehr Infos auf der Herstellerseite.

 

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