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Das erste Rad mit Mobilitätsgarantie

Daß Radfahren umweltfreundlich ist, wird wohl auch vom tiefergelegten Motorsportfreund anerkannt. Wer bis jetzt allerdings ein schlechtes Gewissen hatte, weil viele beim Radbau verwandten Materialien umweltschädlich sein könnten, kann nun beruhigt tiefer durchatmen.

Denn in Zusammenarbeit mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat die Bremer Fahrradmanufaktur ein Rad entwickelt, daß sich nicht nur durch „Langlebigkeit und handwerkliche Qualitätsarbeit“ auszeichnet, sondern dem ökologischen Gedanken bis zum kleinsten Pulverkorn für den Lack folgt: Der klassische - nicht gerade für einen Designpreis verdächtige - Chrom-Molybdän-Rahmen soll auf umweltfreundliche Art und Weise pulverbeschichtet worden sein. Sämtliche Schalthebel, Griffe und Lichtkabel sind zudem PVC-frei.

Das Sondermodell trägt den Namen „friends“, weil der BUND die deutsche Sektion der Freunde der Erde ist („Friends of the earth international“) Das neue Trekkingrad ist aber nicht nur ökologisch etwas besonderes, sondern es ist auch das erste Fahrrad mit (automatischer) Mobilitätsgarantie. Beim Kauf bekommt der Neuradler nämlich auch den Schutzbrief „BUNDum sorglos“ ausgehändigt, der weltweit für Sicherheit und Mobilität geradesteht.

Sollte nämlich mal eine Panne auftreten oder ein Unfall die Weiterfahrt unmöglich machen, kann der „friends“-Besitzer die Pannenhilfe, den Ersatzteilversand, den Reparatur-, Übernachtungs- und Rückreiseservice des BUND in Anspruch nehmen. Der BUND und die Fahrradmanufaktur versprechen Service rund um die Uhr und weltweit: „Egal, wo immer sich der Radler auf der Erde befinden sollte“. Und der Schutz soll auch für einen herkömmlichen Platten gelten.

Doch eigentlich sollte es gar nicht soweit kommen, wenn die Ausstattung hält, was sie verspricht: Brooks-Leder-Sattel, Rücklicht mit Standlichtfunktion von Busch & Müller und der Nabendynamo Bisy RND für Weitsicht auch bei Nässe und Schnee. Die Schalt- und Bremshebel stammen von Sachs (Neos), die Bremsen von Shimano (Acera). Zur Auswahl steht entweder eine 24-Gang-Kettenschaltung oder die Sachs Super 7-Nabenschaltung. Geschaltet wird mit Sachs Power Grip Plus oder Servo Plus. Ein mit leckeren Sachen vollbepackter Einkaufskorb aus dem Bioladen kann problemlos auf dem stabilen Gepäckträger von Hebie montiert werden

„Friends“ gibt es als opalgrünes Damen- und Herrentrekkingrad in den Rahmenhöhen 47,52,57,61 cm (für die Männer) und 49, 54 und 59 cm (für die Frauen). Der Preis für das (umwelt)freundliche Rad liegt mit Schutzbrief bei 1547 Mark, ohne die Sicherheit kostet es 1498 Mark.

Allerdings sollte man beachten, daß der Schutzbrief nur für ein Jahr bezahlt worden ist, jedes weitere Jahr kostet 49 Mark. Eine Mitgliedschaft im BUND ist für „friends-Radler“ nicht erforderlich, auch wenn es dem Käufer nahegelegt wird, BUND-Mitglied zu werden, wie es beim BUND auf Anfrage hieß.

Den Schutzbrief fürs Rad kann man auch für andere Räder bekommen. Allerdings sind dann nicht nur 49 Mark fällig, sondern auch noch der Mitgliedsbeitrag für 90 beziehungsweise 72 Mark pro Jahr (Infos unter 0228 / 4009 777).

Verkauft wird das Sondermodell über die Läden des Verbunds selbstverwalteter Fahrradbetriebe e.V (VSF). Den nächstliegenden erfährt man vom VSF unter Tel. 030 / 612 18 70.

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