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Das Hals am Rad / Ausgefallene Weihnachtsgeschenke

Was schenkt man nur einem Radfahrer zu Weihnachten? Einen Helm? Eine Radhose? Vielleicht gar ein neues Rad? Velos sollte man nicht verschenken, jedenfalls nicht, ohne dass der Beschenkte eine Probefahrt gemacht hat. Auch ein Helm muss passen, was nur durch Probieren klappt. Selbst die vergleichsweise unkomplizierte Radhose kann kneifen und muss deshalb nach dem Fest umgetauscht werden.

Beliebt sind aus diesen Gründen deshalb die kleinen Geschenke aus dem Zubehörbereich. Tachos, Pulsmesser, Rückspiegel oder Trinkflaschen. Doch, seien wir einmal ehrlich, so richtig originell sind diese Präsente nicht.

Wir hätten ein paar bessere, wenn auch sehr ausgefallene Ideen. Zum Beispiel einen Gürtel aus Fahrradreifen. Nein, keinen Gürtelreifen, sondern wirklich einen Hosenhalter aus Kautschuk.

Angefertigt wird der Gürtel in Handarbeit aus Original-Fahrradreifen in einem Radsportladen in Leipzig. Die Firma nennt sich Spork und zur Auswahl stehen sechs verschiedene Profile. Ein Klassiker ist sicherlich der Gürtel aus einem Schwalbe Marathonreifen. Die Pneus sind übrigens stets fabrikneu. Die Länge reicht für dünne Menschen (75 Zentimeter) und kräftige Radler (105 Zentimeter). Das Profil, also die Gürtelbreite, beträgt 3,5 beziehungsweise vier Zentimeter. Eine von neun Schnallen aus Altsilber wird an die Gummischlangen genietet. Den Gürtel bekommt man im gutsortierten Fahrradhandel oder preisgünstiger (ab 40 Mark) direkt beim Hersteller (Tel. 0341 / 498 02 44).#

Ein wenig teurer, aber dafür auch schlechter unterm Weihnachtsbaum zu packen, sind Fahrrad-Möbel. Der Berliner Torsten Weidland (Tel. 684 87 36) stellt diese her. Zum Sortiment gehören Lampen aus Laufrädern, Beistelltische mit einem Fuß aus einer Federgabel oder Couchtische, deren Glasplatte auf einem Fahrradrahmen ruht. Auch die passende Ledercouch kann angefertigt werden: Dabei nimmt man Platz in einer riesigen Fahrradnabe. Weidland geht selbstverständlich auch auf Wünsche ein. Selbst bis zu Weihnachten ist noch vieles möglich, betont der Neuköllner.

Auch T-Shirts sind immer ein Renner unterm Weihnachtsbaum. Fahrrad-Motive sind jedoch eher selten zu bekommen. Der Outdoor-Laden "Globetrotter" in der Bundesallee hat wenige im Angebot. Fündig wird man auch beim ADFC. Der Radclub unterhält einen Onlineshop mit vielen lustigen T-Shirt-Motiven (www.adfc.de). Die Auswahl ist recht groß. Auch Baseball-Kappen und Schlüsselanhänger mit Fahrradmotiven sind im Angebot. Originell sind Fahrrad-Blechmodelle für 14,95 Mark. Sie werden in Madagaskar aus alten Dosen hergestellt und ein Teil des Erlöses kommt laut ADFC Straßenkinderprojekten zugute. Im Shop findet sich auch ein Erste-Hilfe-Set für Radfahrer. Die Tasche ist aus Nylon und enthält unter anderem Kompressen, Pflaster, Binden, Verbandschere und Zeckenpinzette (34,90 Mark). Auch eine Fahrradbackform lässt sich gut verschenken (9,90 Mark). Bis auf die Anziehsachen können die Produkte auch über die Berliner Geschäftsstelle des ADFC bezogen werden (Brunnenstraße 28, Tel. 448 47 28), beziehungsweise – wenn nicht vorrätig - dort auch bestellt werden (wodurch man die Versandkosten spart). Im ADFC-Laden findet man zudem eine reichhaltige Auswahl an Fahrradbüchern.#

Auch Schmuck wird gerne verschenkt. Einen Kettenanhänger der besonderen Art bekommt man bei Martin Bischoff. Der Goldschmied fertig drei bis vier Zentimeter große Fahrräder nach Originalvorlagen aus Gold und Platin. Die Liebe zum Detail und das hochwertige Material hat natürlich seinen Preis: Rund 1200 Mark kostet so ein individueller Anhänger (Tel. 0041-33-4374042). Für die Anfertigung braucht Bischoff mindestens zwei Bildvorlagen vom Rad. Ein paar Modelle hat er auch auf Lager, unter anderem ein Mountainbike von Hot Chili, ein Rennrad und ein Triathlonrad. Mit dem Original von Rudi Kurth gewann dieses Jahr Natascha Badmann den Ironman Haiwaii. Im Prinzip, sagt der Schweizer, lässt sich von allem ein Schmuckstück anfertigten: "Selbst von einem Hund"!

Auch Annika Ponta ist Goldschmiedin. Sie stellt Armbänder und Ketten mit Bikemotiven her. Auch bei der Hamburgerin können Sonderwünsche abgesprochen werden. Ein Armreif kostet um die 300, eine Kette um die 200 Mark. (Tel. 040 / 27808427).

Und Christine David aus München hat sich auf Airbrush und Illustrationen spezialisiert. Die Künstlerin (www.cdavid.com) besprüht deshalb nach Wunsch auch Fahrradgabeln und Rahmen (Tel. 089/ 719 40 126). Im Prinzip ist auch hier bis Weihnachten noch eine Anfertigung möglich (wenn nur schnell genug das Objekt auch nach München komme). Kleinere Motive bekommt man bereits für 50 Mark. Natürlich bestimmt der Aufwand den Preis, so dass Preisempfehlungen nur schwierig möglich sind.

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