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Experte: Erst die exakte Einstellung des Rades sorgt für Komfort

Radfahrer, die ihren Rücken schonen wollen, sollten nicht nur auf speziell ausgezeichnete Fahrräder achten, sondern auch auf die korrekte Einstellung des Velos überprüfen. Darauf weist die "Aktion Gesunder Rücken" (AGR) in Selsingen hin. Die AGR hatte jüngst die ersten drei rückengerechte Fahrräder ausgezeichnet. Doch ein rückengerecht konzipiertes Fahrrad sei nur der erste Schritt zum gesunden und schmerzfreien Rad fahren, sagte Detlef Detjen vom AGR. 

Soll das Bike optimal funktionieren und auch höchst möglichen Komfort bieten, so müssten Mensch und Maschine aufeinander abgestimmt sein. In insgesamt sechs Dimensionen sollte sich das Fahrrad anpassen lassen. Die AGR zählt dazu Sitz- und Lenkerhöhe, Sattelposition, Sattel- und Lenkerneigung, sowie die Sitzlänge.

Die Sitzhöhe (also der Abstand zwischen Sattel und Pedale) sollte so lang sein, dass die Beine beim Pedalieren niemals völlig durchgestreckt sind. Ideal sei die Sitzhöhe eingestellt, wenn die Ferse des ausgestreckten Beines die nach unten zeigende Pedale gerade eben berühre. Bei einer zu geringen Sitzhöhe kommt es zu einer starken Kniebeugung. Eine zu hohe Sitzhöhe äußert sich dagegen durch seitliches Kippen des Beckens auf dem Sattel während des Pedalierens.

Der Sattel sollte in der Regel waagerecht montiert sein. Wenn man allerdings das Gefühl hat, man würde vom Sattel rutschen, sollte dieser leicht geneigt werden, rät Detjen. Wer beim Rad fahren im Genitalbereich Druck verspürt, sollte - entgegen der landläufigen Meinung - den Sattel vorne hochstellen. So rutsche der Fahrer nach hinten und die Beckenknochen tragen die Last.

Die Sitzlänge beschreibt die Entfernung vom Sattel zum Lenker. Die Lenkerhöhe spielt dabei eine entscheidende Rolle. Laut AGR "ist gut, was sich dauerhaft komfortabel anfühlt". Wenn man das Gefühl hat, mit "eingeklemmten Organen" zu fahren, man aber auf der anderen Seite mit der Winkelstellung des Rückens zufrieden ist, so ist die Sitzlänge zu kurz, sagte Detlef Detjen. Viele Variationsmöglichkeiten hat man, wenn der Lenker mit einem winkelverstellbaren Vorbau ausgestattet ist.

Die optimale Sitzposition findet man nur durch das Zusammenspiel vieler Faktoren und Ausprobieren. Bis man richtig sitzt kann viel Zeit vergehen. Sollte allerdings nach einer längeren Tour vor allem der Hintern wehtun, kann dies auch an dem - serienmäßig montierten - oft unkomfortablen Sattel liegen. Auch werden von Herstellerseite am Lenker vielfach wenig dämpfende Lenkergriffe aufgezogen, die sich leicht austauschen lassen.

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