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Rundgang Eurobike 2012: die interessantesten Neuigkeiten

Die Weltleit-Fahrradmesse Eurobike ist vorbei und was bleibt als Fazit? Die Sensation gab es in Friedrichshafen nicht, keine neue 15-Gang-Nabe, sowieso kein neues Getriebe, dafür jede Menge neuer Elektromotoren und E-Bikes-Hersteller, aber leider noch auch kein neuer Akku, der sich in 15 Minuten auflädt. Viel Modisches war zu sehen, das Fahrrad wird immer mehr auch zum Lifestyle-Produkt.

Ach ja und das Verkehrschaos war auch jeden Morgen und Abend pünktlich zur Stelle. Auch dort nichts Neues. Aber hat man dann mal endlich das Messegelände erreicht, konnte man jede Menge Elektrofahrräder bestaunen. Das Thema Sicherheit bei Elektrofahrrädern war auffallend oft zu hören und zu lesen. Bei Diskussionen, in Pressemappen, bei Ankündigungen von Kooperationen. Und bei dem Drei-Tage-Dauerregen am Bodensee mag auch so mancher von besseren Zeiten geträumt haben, als es noch nicht so voll war, dass man auf dem Freigelände ausstellen musste und eine Vielzahl der Stände im Außenbereich regelrecht abgesoffen sind. Trotzdem gab es ein paar Highlights auf der Messe zu sehen. Wir stellen die interessantesten Neuigkeiten vor.

Folgende Aufstellung stellt keine Wertung dar. Die Reihenfolge ist willkürlich und zufällig gewählt. Nur die Auswahl ist bewusst gewählt. Auch wenn manch eine interessante Neuigkeit vielleicht fehlen mag.  

Die Firma AEG ist wieder aufgetaucht. Na ja, eigentlich nur der Markenname, das ist in etwa so wie mit Grundig, Blaupunkt und Co. Alles waren mal gute deutsche Marken, heute werden die Namen in Lizenz für  Produkte vergeben, so auch beim dem neuen AEG Ebike- Mittelmotor.

Als einer der ersten Hersteller bietet Hercules ein ATB-Pedelec für Jugendliche ab 14 Jahren an. Das 24-Gang-Rad ist mit einem Vorderradmotor ausgestattet.

Protanium aus den Niederlanden zeigte fürs E-Bike ein völlig neues Motorenkonzept. Vergeblich sucht man einen Naben- oder Mittelmotor. Der wartungsfreie Motor wird mit einer Kardanwelle kombiniert und ist deshalb fast unsichtbar.

AXA bietet mit dem AXA Luxx70 Plus einen 70 Lux-Scheinwerfer an, der über einen geschwindigkeitsabhängigen Leuchtmodus sowie eine USB-Buchse verfügt.

Auch "Busch und Müller" kommt mit einem neuen 70 Lux LED-Scheinwerfer auf den Markt. Der Luxos lässt vielfältig verstellen und auch auf 90 Lux "aufbohren". Eine USB-Buchse ist auch mit an Bord.

"Busch & Müller" hat auch das E-Werk überarbeitet. Neuester Typ: das USB-Werk. Es gibt 5 V Spannung und bis zu 1 Ampere Stromstärke ab. 

Neodrives heißt ein neues E-Bike-Antriebskonzept der Firma Benchmark Drives GmbH aus Hofheim. Benchmark stellt bereits einige Motoren und Akkus her.

 

Einen neuen Nabendynamo zeigte die taiwanesische Firma BioLogic. "Joule 3" wiegt nur 350 Gramm und soll eine 20 Prozent höherer Ausgangsleistung als Standnabendynamos haben.

Ein Reiserad mit Pinion Getriebe zeigte tout terrain. Das Silkroad Xplore hat demnach 18 Gänge, die erstmals in einem Stahlrahmen an einem Reiserad ins Getriebe integriert wurden. Pinions Getriebe sah man auf der Messe in immer mehr Rädern. Beim Silkroad Xplore wurde für höhere Steifigkeit und besseres Fahrverhalten ein speziell geformtes Unterrohr benutzt.

Der KTM eShopper ist ein Lastenfahrrad mit extra tiefem Einstieg und bis zu 150kg Gesamtbelastung. Dank des Elektroantriebs von Bosch kommt man auch Steigungen hoch. Das Rad verfügt über eine Acht-Gang-Nabenschaltung und hydraulische Scheibenbremsen.

Auffallend schön, und hier trifft der Begriff "Design" zu, ist das Mando Footloose. Ein Faltelektrorad mit Kardanantrieb, ganz in weiß gehalten, zeigt auffällig, das Elektroantrieb nichts mehr mit Rentnerfahrrad zu tun hat. Per Gasgriff oder Pedale sollen 21 Pozent Steigungen locker zu fahren. Der leistungsstarke Motor soll es möglich machen. Über die Pedale kann zudem Energie erzeugt und die Batterie geladen werden. Gefaltet lässt es sich leicht rollen,

Moto Urban Pedal ist auch so ein Lifestyle-Produkt. Das von einem Berliner Designer entwickelte Pedal bietet besondere Rutschfestigkeit und kann auch mal mit Absätzen benutzt werden. Es besteht insbesondere auch einem Schichtholzrahmen.

 

Eine Weltpremiere war die Radhose Tailor Fit von Dos Caballos. Sie wird nach Kundenwunsch angefertigt und auf Maß geschneidert. Über 40.000 Konfigurationsmöglichkeiten sollen zur Auswahl stehen.

Eine Regenhose in Jeansoptik hat VauDe neu im Angebot. Die Homy Rainpants kostet um die 100 Euro. Die txtile Optik in Verbindung mit den Jeans-typischen Ziernähten macht die Illusion perfekt. Sie ist wasserdicht, allerdings wohl nicht atmungsaktiv.

Eine neue 8-Gang-Nabe gab es am Stand von Sram zu sehen. Sram hat bei seinen Naben ein bißchen ausgemistet und verabschiedet sich gleichzeitg von den 6- und 7-Gang-Naben. 



 

Die erste Elfgang-Schaltung fürs MTB (XX1 heißt sie), ist auch ein Produkt aus dem Hause Sram. Mit 1130 Gramm Lebengewicht und 1299 Euro wird jedes Gramm auch entsprechend gewürdigt.  

Seatylock folgt der Idee, dass gerne Sattelstützen mit samt dem Sattel geklaut werden. Warum nicht das Sattelgestell gleichzeitig als Schloss benutzen? Auf die Idee kam eine israelische Firma. Das Faltschloss ist gegen Picking geschützt und rund einen Meter lang. Es soll an (fast) alle Fahrräder mit einer Patentsattelstütze passen. Der Sattel ist auch austauschbar. Als Kombination soll Seatylock rund 90 € kosten. Markteinführung ist 2013.

Auch ungewöhnlich ist ein Helm von Abus. Der Kranium Ecolution ist ein Cityhelm dessen Helm aus einem speziellen Karton besteht. Genauer gesagt besteht der Helmkern aus beschichtetem, witterungsresistentem Karton (Holzzellulose-Verbundfaser-Board) der in einer Wabenstruktur gefertigt ist. Diese neuartige Verfahren sollen dem Helm sehr gute Dämpfungseigenschaften verschaffen. Von außen ist dem Helm sein pappiges Innere gar nicht anzusehen.

Beim Yepp Upp Hochstuhl fragt man sich zunächst, warum das Produkt auf einer Fahrradmesse gezeigt wird. Aber sehr praktisch die paar Stäbe, denn auf diese Weise kann man aus dem Kindersitz Yepp einen Kinderhochstuhl zaubern. Einfach eine gute Idee.

Fahrradmöbel sind ein Ausdruck eines Lebensstil. Kann man doch so sein bestes Stück auch in der Wohnung präsentieren. Die Firma Mikili aus Berlin zeigte Kappo-Regale, die gleichzeitig als Fahrradhalter dienen. Der Preis ist mit beginnenden 249 Euro auch eher für eine zahlende Klientel in urbanen Zentren gedacht. Geliefert werden kann in weiß, Vollholz Eiche oder Vollholz

Zum Komfortgedanken gehört auch eine elektronisch gesteuerte Federung. Gleich mehrere Anbieter setzen auf die e:i shock-Federung, die selbstständig erkennt, wann wie viel Federweg notwendig sind. Das e:i shock-System bietet drei Modi: open, platform und lock. Beschleunigungssensoren an der Gabel und ein Drehzahlsensor an der Kurbel liefern die entsprechenden Werte die automatische Steuerung. Zu bestaunen beispielsweise am Haikbike Sleek RC 29 für 4499 Euro oder auch bei Ghost.

Magura ist in Bezug auf die hydraulische Felgenbremse nicht mehr allein auf dem Markt. Boxer und Boxer X heißen die neuen Konkurrenten von Pavolution aus Taiwan. Sie gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen, die sich auch ein wenig im Gewicht unterscheiden. Die leichte Variante bringt pro Bremse 336 Gramm auf die Waage.

Die Österreicher Biketronic setzen auf E-Bikes in jeglicher Form. Dazu gehören Mountainbikes, aber auch Rennräder. Mit dem Falcon Power ist auch ein Faltmofa im Angebot, das zwei KW Leistung liefert und 45 km/h schnell düst. Auch neu und interessant bei Biketronic sind Tempomaten fürs Elektrorad.

Ortlieb hat eine neue Lenkertasche im Programm. Die Ultimate6 Pro hat einen stabilen Deckel mit einem Klarsichtfach für Handy, GPS und Co. Dazu gibt eine Netzaußentasche. Der Deckel wird neuerdings mittels Magneten und nicht mehr miz Druckknöpfen verschlossen. Abschließbar ist die Tasche auch noch.

Auch spannend aus dem Bereich After-Market für E-Bikes ist der erste Prüfstand für E-Bikes. Microsport bietet dafür den E-Checker an. Der mobile Prüfstand überprüft Akku, Controller, Motor und Sensoren sofort vor Ort. Der Hersteller verspricht eine Problemlösung unabhängig vom Fabrikat. 

Für Rennradfahrer eventuell interessant ist der erste Tubeless-Reifen für die Straße. Ultremo ZX Tubeless von Schwalbe. Schwalbe hofft damit, dass sich Tubeless beim Rennrad langfristig durchsetzen wird.

Wer viel transportieren muss (Güter oder auch Kinder) für den bietet die Firma riese und müller den Bluelabel Transporter. Dieser besitzt einen verlängerten Rahmen und einen speziellen Transportgepäckträger (auf dem beispielsweise auch zwei Kindersitze hintereinander platziert werden können). Achso, ein Elektroantrieb hat es auch (von Bosch) und geschaltet wird stufenlos mit der NuVinci-Nabenschaltung.

Nicht mehr ganz neu, aber jetzt auch auf dem deutschen Markt erhältlich ist der innovative Fahrradhelm von Hövding. Der Helm, der eigentlich keiner ist, und nur dann zum Airbag-Helm wird, wenn nötig, ist hier bei Fahrradtest.de bereits vorgestellt worden. Bis dato aber nur in Skandinavien erhältlich gewesen. Sport Import hat den Vertrieb hierzulande übernommen.

 


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