Fahrradschlauch mit zwei Enden

Fahrradschlauch mit zwei Enden Foto: GaadiGAADI heißt ein neuer in Deutschland entwickelter Fahrradschlauch, der einen Schlauchwechsel ermöglicht, ohne dabei das Rad ausbauen zu müssen. Der Fahrradschlauch mit zwei Enden besteht wie die meisten Fahrradschläuche aus Butyl und wird erstmalig auf der Fahrradmesse Eurobike im August präsentiert.

Lieferbar wird er für Radgrößen 26 und 28 Zoll und wahlweise mit Dunlop-Ventil (DV) oder Sclaverant-Ventil (SV) ausgestattet sein. Präsentiert wird der offene Fahrradschlauch auf der Eurobike von Nick Heidfeld, seines Zeichens eher dafür bekannt, mit vier Rädern durch die Gegend zu fahren. 

"Dass wir Nick Heidfeld für die Präsentation unseres innovativen Schlauches gewinnen konnten, erfüllt uns mit besonderem Stolz., sagt Dana Fischer von der Firma GAADI. Nick Heidfeld lobt die innovative Produktidee: „Ich bin begeistert von dem Novum, einen  Fahrradschlauch endlich schnell montieren zu können, ohne dafür wie üblich das Rad samt Reifen und Felge umständlich aus dem Fahrrad oder E-Bike ausbauen zu müssen. Die Stärke des neuen Gaadi-Schlauches ist die einfache und bequeme Handhabung. Ich freue mich daher sehr, diese Weltneuheit mit präsentieren zu dürfen.“

„Unser Schlauch mit den zwei Enden ist sowohl für private Fahrradfahrer also auch für die gewerbliche Nutzung, wie etwa bei Kurieren oder Fahrradverleihern, eine echte Alternative“, erläutert Gabriel Petrovan, Produktentwickler und Leiter Vertreib bei GAADI, die Idee des offenen Fahrradschlauches. „In Kombination mit der sauberen Montage, für die außer einem Reifenheber, einer Luftpumpe und einem Messer oder ähnlichem kein weiteres Werkzeug mehr benötigt wird, bieten wir ein attraktives Produkt für Endverbraucher, aber auch für Händler an“, zeigen sich beide GAADI-Entwickler -  Gabriel Petrovan und Adi Jetten  - von der eigenen Idee überzeugt.

Wie man den neuen Schlauch kann man sich hier anschauen. 

Hinter GAADI steht die Jetten-Fischer-Petrovan GbR, ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Mönchengladbach. Im Jahr 2004 legten Gabriel Petrovan und Adi Jetten den Grundstein für das heutige Unternehmen. In der eigenen Garage wurde der erste offene GAADI-Fahrradschlauch gebaut.

Bei der Entwicklung hat GAADI mit dem Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH-Aachen zusammengearbeitet. Dort wurde das Ausdehnungsverhaltens des Schlauches in eingebautem Zustand analysiert. Dabei wurden Untersuchungen an unterschiedlichen Mantel- und Radgrößen durchgeführt und so das entsprechende Ausdehnungsverhalten sowie die Materialspannungen überprüft. Partner für die Produktion unseres GAADI-Fahrradschlauches ist der tschechische Reifen-und Schlauchhersteller Rubena s.r.l.