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Auch Fahrräder wollen eingefahren werden

Radtour: Gute Planung ist allesJetzt, wenn es dunkel und kalt ist, träumen viele von einem Radurlaub in sonnigeren Regionen. Doch was sollte man vor einer Tour beachten? Rad mitnehmen oder ausleihen? Radverleihstationen finden sich mittlerweile an fast allen Urlaubszielen. Doch die meisten Reiseradler sind am liebsten auf dem eigenen Rad unterwegs. Dabei unterscheiden sich die Vorlieben erheblich. Paare, die einen Streit im Urlaub rund um die Reisegeschwindigkeit und Streckenlänge vermeiden möchten, sieht man immer öfter auf einem Tandem. Dass diese langen Räder bei der Anreise nicht sperrig sein müssen, beweist der US-amerikanische Tandem-Hersteller Santana: Spezielle Verbindungsmuffen am Tandemrahmen, die sogenannte „S&S Kupplung", ermöglichen es, das Rad schnell und unkompliziert auseinander zu nehmen und in einem Koffer zu verstauen. So kann es problemlos auch auf einen Flug mitgenommen werden. Die derzeit luxuriöseste Variante ist mit der elektrischen Schaltung „Di2" von Shimano ausgestattet und heißt „Beyond S&S Di2". „Der Vorteil dieser Schaltung ist, dass sie statt mit Bowdenzügen per Kabel gesteuert wird", erklärt Santana-Europa-Importeur Wolfgang Haas. „Neben dem sehr schnellen Schalten bringt das für das Zerlegen und Zusammenbauen des Tandems einen großen Vorteil: Man muss nur noch Stecker verbinden und die Schaltung funktioniert wie zuvor."
Ausgewiesene Langstreckenradler greifen auf so genannte Expeditionsräder zurück wie es zum Beispiel MTB Cycletech mit seinem „Papalagi" bereits seit 1984 herstellt und kontinuierlich verfeinert. Ein robuster Stahlrahmen aus Reynolds 853 Rohren, durchdachte Ausstattung, hohe Fahrstabilität und leicht laufende Reifen – solche Räder sind verlässliche Reisebegleiter, ob mit leichtem Gepäck oder kompletter Expeditionsausrüstung. Doch nicht nur praktisch, sondern auch dem Auge schmeichelnd ist das Rad – das finden zumindest die Schweizer, die das Papalagi 2009 mit dem Designpreis „Goldener Hase" ausgezeichnet haben.
Ein ganz anderes Reisevergnügen bieten moderne Liegeräder. „Die entspannt zurückgelehnte Sitzposition eignet sich hervorragend für Touren, denn der Radler hat einen Panoramablick in die Landschaft, als säße er in einem Kinosessel", weiß Paul Hollants, Mitgründer der Liegeradmanufaktur HP Velotechnik . Doch nicht nur der freie Blick und der rücken- und gesäßschonende Sitz machen den Reiz des Liegerades aus. Insbesondere das Liegedreirad verkörpere das Idealbild eines Reisegefährts, so Hollants: „Es erlaubt hohe Zuladung, fährt auch bei geringen Geschwindigkeiten sicher und spurtreu und gleitet dank guter Windschnittigkeit zügig und mit viel Fahrspaß dahin."
Fans von Städtereisen bedienen sich eher bei den „klassischen" Falträdern. Ein günstiges Pedelec-Faltrad bietet zum Beispiel der Traditionshersteller Hercules an, das „E-Versa Street". Zusammengefaltet lässt es sich ohne Probleme selbst im ICE transportieren und am Zielort hilft der eingebaute 250 Watt Motor beim Treten. So muss keine Sehenswürdigkeit ausgelassen werden, weil ein Bus nicht fährt oder das Taxi zu teuer ist.
Ein ärgerliches, aber wichtiges Thema ist auch bei Radreisen der Raddiebstahl. Gute Schlösser sind ein Muss besonders bei hochwertigen Rädern. Damit sich trotzdem im Falle eines Diebstahls der Schaden in Grenzen hält, gibt es Versicherungen für Fahrräder. Ein neues Konzept dafür bietet iCard an: „Die Versicherung abzuschließen ist so problemlos wie eine Prepaid Karte fürs Handy aufzuladen und der Schutz gilt auch im Ausland", so Frank Riemann, iCard-Geschäftsführer. Im Falle des Diebstahls bekommt man ein gleichwertiges Rad als Ersatz. „Wird das Rad im Ausland geklaut, kann man sich dort ein neues, gleichwertiges Velo kaufen und den Kaufbeleg nach dem Urlaub mit sämtlichen Unterlagen einreichen, dann wird das Geld erstattet", erklärt Riemann. Damit muss kein Radurlaub mehr abgebrochen werden, weil jemand anderes den Unterschied zwischen „mein" und „dein" nicht kennt.

„Mit einem Reiserad ist es wie mit Wanderschuhen", erklärt Ralf Klagges von Utopia Velo „Man sollte nie mit einem nagelneuen Rad zu einer mehrtägigen Tour aufbrechen." Auch Fahrräder wollen „eingefahren" werden, denn ganz gleich, ob man ein Komplettrad beim Fachhändler gekauft oder sich per Baukastensystem eines zusammengestellt hat, der Fahrer muss sich an sein Rad gewöhnen. „Jedes Rad fährt sich anders und hat seine eigene Charakteristik, diese sollte man kennen, bevor eine längere Reise ansteht", so Klagges. Auch die ergonomischen Einstellungen, wie Sattel- und Lenkerhöhe, sollten vor einer Reise bei Tagestouren erprobt und individuell angepasst worden sein. Gerade die Kontaktstellen zwischen Mensch und Maschine, also Pedale, Sattel und Griffe, sind wesentliche Teile am Fahrrad, die über Lust und Frust beim Radeln entscheiden.

Ob etwa ein Sattel kneift, stellt sich oft erst nach mehreren Kilometern heraus. „Aus diesem Grund gibt es ja eine so große Vielfalt an Fahrradsätteln", erklärt Matteo Paccagnella vom italienischen Sattelhersteller Selle Royal. Je nach Sitzposition und Geschlecht unterscheiden sich die Modelle teilweise sehr stark. „Manch einer kommt mit Sätteln wie dem Respiro besser klar, der einen Ventilationskanal in der Mitte aufweist und dadurch auch den Druck auf die Genitalien minimiert. Andere bevorzugen etwa den Plug In, der statt des Ventilationskanals ein austauschbares Gelkissen aufweist", erklärt Paccagnella.
Und ganz gleich, ob eine Mehrtagestour ansteht oder ein Ausflug vor die Tore der Heimatstadt: Ein Minitool mit den wichtigsten Inbusschlüsseln sowie Reifenheber und eine kleine Pumpe dürfen im Reisegepäck nicht fehlen. Es gibt mittlerweile sogar Standpumpen im Hosentaschenformat, wie etwa den „AirStik Longneck Evo" von Blackburn. „Ohne große Anstrengungen erreicht man mit der Pumpe bis zu 8 bar", erklärt Thomas Wilkens vom Importeur Grofa. So ausgestattet, steht der Flucht aus dem grauen Alltag nichts mehr im Wege... abgesehen vielleicht von fehlenden Urlaubstagen oder einer leeren Reisekasse. Reden Sie doch mal mit Ihrem Chef!

(Pressetext vom Pressedienst Fahrrad)

 

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