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Fahrraderfindungen, auf die wir nicht unbedingt gewartet haben

Erectusbike Foto: promoHandbike, Tret-Einrad, Kippsattel, Fahrradhandtasche oder Regen-Ganzkörperkondom: Jedes Jahr gibt es immer wieder Produktvorstellungen, die ein wenig merkwürdig aussehen und kurios wirken. Beim Blick auf das Foto ist oft der erste Gedanke: "Wer braucht denn bitte so was?" Aber vielleicht liegen wir ja auch komplett falsch. Na ja, wir würden uns gerne irren, denn schließlich lebt der Fortschritt von mutigen Unternehmen, die ihre Nische suchen. Auch wenn sie hin und wieder auf die Nase fallen (wie wir vielleicht auch mit unserer Prognose...).Wir stellen ein paar Innovationen für das Jahr 2010 vor, auf die wir nicht unbedingt gewartet haben.

DopobikeDas Dopobike ist solch ein Nischenkandidat. Die Idee ist nicht neu, neben den Beinen auch die Arme zum Radfahren einzusetzen. Bereits 1996 war ein Bi-Bike präsentiert worden. Der Schwarzwälder Ulrich Rombach hatte es entwickelt und über Biria wurde es vertrieben. Der Unterschied zum Bi-Bike: Beim Dopo-Bike wird "nur" das Hinterrad angetrieben, beim Bi-Bike führte eine Kette zur Vorderradnabe. In einer Pressemitteilung vom Dopobike-Hersteller heißt es, dass dadurch "Arm- und Oberkörpermuskulatur trainiert werden, die sonst beim Radfahren vernachlässigt werden". Durch mehr Antriebsleistung sei eine höhere Geschwindigkeit möglich, das Radeln sei schnell zu erlernen. Die Kippbewegung am Lenker ist aber schon gewöhnungsbedürftig. Am besten einfach mal auf Youtube anschauen.

Männer, aufgepasst! Kannst Du auch nicht ohne eine Handtasche gehen? Eine Tasche mit der Schlaufe à la Horst Schlemmer? Bloß wohin mit dem guten Stück auf dem Rad? Die Berliner Firma Fahrer bietet eine Handtasche mit Schlaufe und die passende Vorrichtung fürs Fahrrad. Die Taschen mit dem Namen Komplize werden aus alten LKW-Planen hergestellt. Gut: Produziert werden sie in Werkstätten für behinderte Menschen. Die Tasche gibt es in verschiedenen  Ausführungen und sehen auf alle Fälle ganz schick aus.

 

Bikesuit Das Gefühl eines Ganzkörperkondom kann man wohl beim Bikesuit ausprobieren. Der Anzug reicht vom Kopf bis zur Fußsohle. Inklusive Kapuze und Gamaschen. Das Material soll natürlich wasserdicht, aber auch atmungsaktiv sein. Mehrere Belüftungsschlitze sowohl vorne als auch am Rücken sollen für ausreichend Ventilation sorgen. Angezogen wird er wie eine Jacke. Möglich macht dies ein durchgehender Reißverschluss. Auch Schuhschützer sind integriert. Na ja, mit dem Teil sieht man aus, als käme man gerade von der Schädlingsbekämpfung. Schön ist anders. Der Bikesuit von Aquamarin 100 kommt im Frühling auf den Markt.

Ein Spaßrad ist das Erectusbike der tschechischen Firma Laurin. Der Fahrer des Erectusbikes steht auf Fußhebeln am Hinterrad. Dadurch soll man in einer natürlichen und aufrechten Haltung radeln.Erectusbike Foto: promo Gedacht ist das Rad für kurze Entfernungen in Städten, soll sich aber auch laut Hersteller für Ausflüge eignen.  Wie man das Rad steuert, beschreibt der Hersteller auf seiner Internetseite so: "Nach eigenen Anforderungen auf die Dynamik der Fahrt und des Geländes verschiebt der Fahrer den Schwerpunkt des Körpers und mit der Belastung des vorderen Rades stellt er die Steuerbarkeit des Fahrrades sicher." Das Fahrrad ist klappbar und soll deshalb auch leicht im Kofferraum eines Autos verstaut werden können. Wegen der natürlich aufrechten Position kam man übrigens auf den Namen Erectus (von homo erectus, erectus=lat. für aufgerichtet). Das Rad kostet knapp 900 Euro und kann über den firmeneigenen Onlineshop bestellt werden. 

HumanwheelBleiben wir noch in der Spaßkategorie, denn da gehört auch eindeutig das HumanWheel hin. "Wat ist dat denn?" wird manch einer fragen. Es ist ein Tret-Einrad oder ein Rollrad oder auch ein Klemmrad. Das Skateboard mit 26-Zoll-Rad ist noch so neu, dass selbst Google darüber nur zwei Treffer ausweist (okay, mit diesem Artikel kommt dann Treffer Nummer 3). Offizieller Start des HumanWheel ist Januar 2010. Das HumanWheel besteht aus besagtem 26-Zoll Rad und in einer Rahmenkonstruktion aus verstärktem Kunststoff. Zusätzlichen Halt bieten zwei Fußstützen und ein kleines Rad auf der Rückseite. Richtungswechsel werden übrigens durch Verlagerungen des Körpergewichts ausgeführt. Kosten wird das "Rad" wohl etwa 400 Euro, derzeit läuft ein Probeverkauf des Herstellers Orbitcyc über Ebay, wo die Geräte für einen Bruchteil des Preises ersteigert werden können. Die Webseite von Orbitcyc ist noch im Probebetrieb

KippsattelZuletzt, eine neue Sattelstütze oder ist es gar ein ganz neuer Sattel? Über dieses Produkt war bisher nur wenig zu erfahren, außer einem undeutlichen Foto, welches eine Sattelstütze mit einer Federung zeigt. Kippsattel nennt es das "Team Schatzinger-Küchler". Wer dahinter steckt und wie es genau funktioniert ist bisher unklar. Es soll die Rücken- und Bauchmuskeln "perfekt stärken". Der Nutzen ist genauso nebelig, wie auch die Umstand, ob es sich nicht hierbei um einen Fake handelt.  

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