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Augen auf beim Brötchenkauf: Das Porsche FS

Das Bild eines typischen Mantafahrers kennen wir aus dem Kino. Doch wie sieht der typische Porschefahrer aus? Jener soll schön und reich sein, behauptet jedenfalls der Focus. Schlußfolgerung des Magazins: Deshalb fänden wir die Sportwagen jener Firma schön. Aha!

Läßt sich diese Ansicht allerdings auch auf Porscheradfahrer übertragen? Eine mehrwöchige Probefahrt sollte eine Antwort bringen.

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Mit Tankattrappe und viel Chrom: Der Cruiser Pacific Flyer

Cruisen nennen die Amis, wenn sie mit ihrer Harley am Strand von Daytona Beach hin- und herfahren. Cruisen nennen es die Skandinavier, wenn sie am immer wiederkehrenden langweiligen Wochenende abends mit ihrem Volvo durch die einzige Hauptstraße ihres Dorfes kreuzen.

Alternativ kann dies allerdings auch mit dem Fahrrad machen, die passenden Modelle heißen deshalb auch Cruiser, und sind stark im Kommen. Vorweg: Sie sind nicht die Leichtesten und besitzen auch keine High-Tech-Ausstattung. Viel wichtiger ist bei einem Cruiser fürs Sehen und Gesehen-werden die Optik. Das auffallendste äußere Kennzeichen ist der schön geschwungene Rahmen und viele chromblitzende Teile. Der Hang zur Nostalgie ist nicht zu übersehen.

In Amerika sind diese Räder schon lange bekannt. Der Ur-Cruiser soll allerdings um 1940 in Deutschland hergestellt worden sein. 57 Jahre danach nehmen immer mehr Hersteller die Räder in ihr Programm auf. Auch Harley Davidson bietet mittlerweile in Zusammenarbeit mit dem Fahrradhersteller GT in einer streng limitieren Auflage einen Cruiser an.

Allerdings sind viele der in den USA oder Asien produzierten Räder nicht für den deutschen Markt zugelassen. Nicht nur, daß ihnen eine Lichtanlage fehlt, viele verfügen auch nur über eine Bremse.

Ganz anders das „Pacific Flyer“ von Classic Cycle (Tel. 06173 / 78121). Zwar entspricht auch bei diesem Rad die Beleuchtung nicht der StVZO-Norm, doch es ist ein gelungener Versuch, die geschwungenen Formen der 50er Jahre in das enge (deutsche) Korsett an Vorschriften der 90er Jahre zu quetschen. So bringt man es fertig, Klassik, Komfort und Kinkerlitzchen mit moderner Technik unter einen Hut zu bringen, ohne den optischen Gesamteindruck gestört wird. Es gibt zwei Bremsen und eine auf alt getrimmte, aber voll funktionsfähige Lichtanlage.

Den fliegenden Amerikaner zeichnet die Liebe zum Detail aus. Die Sonnenseite des Cruisers ist das Vorderrad. So gibt es eine So gibt es eine große Lampe aus blitzendem Chrom, die sich mit einem Schalter von Abblend- auf Fernlicht umschalten läßt. Ob ein Unterschied zu merken ist, ließ sich leider bei der Probefahrt am Tage nicht feststellen. Zusätzlich ist auf dem Vorderradblech in Form des Schweifs von Hale-Bopp eine batteriebetriebene Standlichtlampe montiert. Der ebenfalls im Edelmetalloutfit lackierte Tank zwischen den beiden Oberrohren ist leider nur Zierde. Schade, denn sonst könnte man hier den nötigen Sprit für die Beachparty am Baggersee unterbringen.

Keine Attrappe, voll funktionsfähig und natürlich auch verchromt ist die Springergabel, die jede Mountainbikegabel in den Schatten stellt. Zumindestens was die Optik anbetrifft. Von der Federung sollte man allerdings keine Wunder erwarten, denn die einfache Federdämpfung hat ihre Grenzen. Über so manche Treppe läßt sich damit aber schon hoppeln, und wer Offroad fahren will, kauft sich sowieso keinen Cruiser. Mit einer Harley fährt man ja auch nicht über den Kartoffelacker. Dafür ist die Springergabel leicht zu warten. Mit einem normalen Werkzeugschlüssel kann die Federhärte eingestellt werden.

Der ebenfalls gefederte Sattel ist aus Leder und durch seine Breite auch für Frauen bequem. Eigentlich fehlt nur noch eine Rückenlehne und man würde sich wie damals auf den Bonanzarädern fühlen.

Angetrieben wird das Rad mit einer herkömmlichen Kette. Wahlweise gibt es als Ur-Typ nur einen Gang und zwei Varianten, die mehr Komfort bieten. Die Drei- beziehungsweise Siebengangnabe stammt von Shimano. Die bewährte Sieben-Gang-Inter-Nexus-Schaltung wird über einen Drehgriff am Lenker (mit Ganganzeige) bedient. Für eine Stadtfahrt reicht der Übersetzungsbereich völlig aus.

Allerdings sollte man Hügel nicht zu rasant hinunterfahren, denn bei den Bremsen gibt es noch einiges zu verbessern. Die Rücktrittbremse bietet den von dieser Gattung gewohnten Komfort, für den der diese Bremsart mag. Der Rücktritt neigt allerdings sehr schnell zum Blockieren der Räder. Nichtsdestotrotz sollte sie immer benutzt werden, denn die vordere Seitenzugbremse ist wahrlich nicht der neueste Stand der Technik und von sehr einfacher Qualität. Eine Cantilever- oder V-Bremse wird man allerdings aufgrund der Springergabel nur schwer anbringen können. Aus diesem Grund hat sich die Firma Schwinn, die ein ähnliches Rad anbietet, für eine Trommelbremse entschieden.

Kurzfristig kürzere Bremswege könnte allerdings auch beim Pacific Flyer durch die Montage von längeren und vor allem besseren Bremsschuhen erzielt werden. Denn im jetzigen Zustand kam so manch rote Ampel bedrohlich nahe, bevor der Rücktritt eingesetzt wurde. Und wenn wir schon beim Meckern sind: Das stilvolle in Rot-Schwarz lackierte Kettenschutzblech saß beim Testrad deutlich zu weit an der Kette und erzeugte kräftig Schleifgeräusche. Was aber für die Probefahrt ganz gut war, denn eine Klingel fanden wir am Lenker des Cruisers nicht.

Gewöhnungsbedürftigt ist der große Radabstand von 115 cm. Die ersten Kurven sollte man deshalb mit Bedacht angehen, sonst kommt man schon mal ins Schleudern. Aber nach der ersten zu eng genommenen Biegung beherrscht man bald die Eigenheiten des Rades.

Ausgeliefert wird der Pacific Flyer mit knallweißen Ballonreifen in der Größe Crusier-Standard-Breite von 26x 2,125. Montiert sind sie auf Stahlfelgen, natürlich verchromt.

Ein stabiler, überraschenderweise in schwarz lackierter Gepäckträger nimmt auch mehr als nur einen Picknickkorb auf. Auch hier unterscheidet sich der Flyer positiv von vielen anderen auf dem Markt angebotenen „nackten“ Cruisern. Der Luxus aus viel Chrom, Tankattrappe, großen Scheinwerfern und langezogenen Schutzblechen hat natürlich auch sein Gewicht: 17 Kilogramm bringt der Neu-Klassiker auf die Waage.

Hergestellt wird das Fahrrad in Taiwan für die Classic Cycle Vertriebs GmbH in Kronberg. Das Ein-Gang-Original kostet 798 Mark, die Drei-Gang-Variante 898 Mark und für die Sieben-Gang-Version muß man 998 Mark berappen. Wenn noch eine bessere Vorderradbremse montiert wird, kann man ohne Probleme von einem guten Preis-Leistungsverhältnis sprechen. Zum Vergleich: Der erwähnte Cruiser Grand Deluxe von Schwinn mit Trommelbremse, gleicher 7-Gang-Nabe, Tankattrappe und Gepäckträger kostet 1399 Mark. Verfügt allerdings über keine Lichtanlage, weder eine moderne noch eine im Stile der Fifties wie beim Pacific Flyer.

Mit Biß - Hydraulikbremsen setzen sich nur langsam durch

Technik, die sich seit Jahren beim Motorrad bewährt hat, hält inzwischen auch beim Fahrrad Einzug, etwa die Hydraulikbremsen.Denn der klassische Bremszug, bei dem die Kraft mechanisch über ein Seil vom Hebel auf die Bremsschuhe übertragen wird, hat entscheidende Nachteile. Der Draht dehnt sich mit der Zeit und reißt, immer zu einem ungünstigen Zeitpunkt.

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Das erste Rad mit Mobilitätsgarantie

Daß Radfahren umweltfreundlich ist, wird wohl auch vom tiefergelegten Motorsportfreund anerkannt. Wer bis jetzt allerdings ein schlechtes Gewissen hatte, weil viele beim Radbau verwandten Materialien umweltschädlich sein könnten, kann nun beruhigt tiefer durchatmen.

Denn in Zusammenarbeit mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat die Bremer Fahrradmanufaktur ein Rad entwickelt, daß sich nicht nur durch „Langlebigkeit und handwerkliche Qualitätsarbeit“ auszeichnet, sondern dem ökologischen Gedanken bis zum kleinsten Pulverkorn für den Lack folgt: Der klassische - nicht gerade für einen Designpreis verdächtige - Chrom-Molybdän-Rahmen soll auf umweltfreundliche Art und Weise pulverbeschichtet worden sein. Sämtliche Schalthebel, Griffe und Lichtkabel sind zudem PVC-frei.

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Allradantrieb beim Fahrrad

Es gibt viele Frühlingsboten: Menschen, die die Fenster ihrer Wohnung putzen. Vögel, die Nester errichten, Bauarbeiter, die Gruben ausheben und Radfahrer, die mehr und mehr die Straßen bevölkern. Viele Radler glauben, man könnte einfach aufsteigen und losfahren.

Doch Vorsicht: Die Chancen dafür, daß man am Ende doch eher läuft als fährt, hängen vom Zustand des Rades ab. Wer unfreiwillige Aufenthalte nicht mag, der kümmert sich vorher um den Frühjahrsputz.

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