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Typenkunde - Handicaped Bikes

Welche Freude kann es sein, für Menschen mit einem Handicap, wenn sie alleine oder auch in Begleitung Radfahren können. Lange Zeit war das Angebot sehr überschaubar, oft nur auf Anfrage und in Reha-Geschäften waren entsprechende Räder zu bekommen. Die Zeiten haben sich geändert, heutzutage gibt es eine Vielzahl von Firmen, die Räder für bewegungseingeschränkte Menschen anbieten.

Dabei muss es nicht immer ein Extra-Rad sein, oft hilft schon ein kleiner Umbau, eine spezielle Pedale oder Kurbel, um mobiler zu sein.  Das typische Rad aus dem Rehabereich sah lange Zeit auch so aus, wie man sich das Leben in einer Reha vorstellt: Wenig Pepp und trist. Für beide Bereiche stimmt das nicht mehr. Auch wenn es immer noch die langweilige Räder für Behinderte gibt, gibt es viele spannende Modelle. Wir stellen ein paar verschiedenen Typen vor: 

 Dreiräder

Das klassische Modell aus dem Behinderten und Reha-Bereich verfügt über drei Räder. Das Rad und der Radler kann nicht umfallen (aber es besteht bei Kurvenfahrten Kippgefahr) und es hat hinten zwei und vorne ein Rad. Die Spurbreite liegt meist bei 75 cm. Der Vorteil ist die gerine Eingewöhnungszeit und das Gefühl sicher zu sitzen. Der Nachteil des Hinterradantriebs mit zwei Rädern ist eine leichte Tendenz zum Durchrutschen der Räder bei Nässe. 

Zwei Räder vorne, eins hinten, auch dies wird angeboten. Die Konstruktion ist aufwendiger, schließlich muss vorne gelenkt werden. Das Durchrutschen der Räder bei Nässe ist seltener. Und der große Vorteil ist das Gefühl für die Breite des Gefährt, hat doch der Radfahrer stets im Blick, wie breit sein Rad ist.

E-Bikes

Die Hilfe aus der Steckdose ist ein großes Thema. Kann doch ein Elektromotor viel Unterstützung liefern. So ist auch - trotz geringer oder nachlassender Kräfte - eine Tour übern Berg möglich. 

Rollfiets

Rollfiets sind Spezialfahrräder, im Grunde Rollstuhltransporter, bei denen der Rollstuhl eingehängt wird. Es gibt mehrere Variante und Modelle 

Liegeräder

Auch Liegeräder gibt es als Dreiräder. Wobei wir meist eher von Sesselrädern sprechen. Der Fahrer sitzt bequem, aber nicht ganz so aufrecht, wie beim normalen Dreirad. Die tiefere Sitzposition überzeugt nicht jedem, ist doch das Sehen und Gesehen werden ein wenig eingeschränkt. 

Räder für mehrere Personen

Auch das Tandem gibt es für diese Zielgruppe. Besonders blinde Menschen schätzen diese Art der Fortbewegung, lassen doch die Konstruktion viel Bewegungsspielraum und individuelle Lösungen.  Auch gibt es Tandems mit drei Rädern. 

Räder für Kinder

Auch für Kinder bieten Herstelle eine große Auswahl an. Die Auswahl reicht vom Laufrad, über Zweiräder mit zusätzlichen Stützrädern bis hin zu Dreirädern. Auch für Kinder ab 3 Jahren gibt es entsprechende Räder.

Reichhaltiges Zubehör

Mit Spezialpedelaen und Speziallenkern ist es auch Menschen mit Behinderungen möglich, ein normales Fahrrad zu fahren. Es gibt Kurbelarmverlängerungen oder auch exzentrische Kurbeln. 

 

Hersteller:

  • einen guten Überblick bekommt man beim Spezialradhersteller Wulfhorst 
  • auch ein Blick auf die Webseite von Van Raam lohnt sich

 

 

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