M-Wave warnt vor Anhänger-Nachbauten

Sie sehen täuschend ähnlich aus, faltbare Einradanhänger, die man im Internet für um die 50 Euro bekommt. Die Firma Messingschlager, die die Marke M-Wave vertreibt, hat die Nachbauten getestet und warnt vor den Plagiaten.

Dazu stellt die Firma fest:

- Es handelt sich erkennbar um kein M-Wave Produkt, da nirgends das Logo
erkennbar ist.
- Die Qualität ist kurz gesagt als miserabel zu beschreiben. Die wichtigsten Mängel hier
kurz zusammengefasst:
- Besonders auffällig ist der beißende Geruch beim Öffnen der Verpackung. Dies
liegt höchstwahrscheinlich an Weichmachern (PAKs, Phtalate), die im Reifen und
der Packtasche enthalten sind und hochgiftig sind.
- Die Packtasche besteht aus billigem Material, ist wohl kaum dauerhaft wasserdicht
und keinesfalls mit der Tasche von M-Wave Anhänger 640080 vergleichbar, die aus LKW-Plane besteht und absolut wasserdicht und reißfest ist.
- Beim Reifen handelt es sich um ein minderwertiges Exemplar aus fernöstlicher
Produktion.
- Das Laufrad besteht komplett aus Stahl (M-Wave ist aus Alu) und die Lagerqualität
ist so schlecht, dass sich das Rad im ausgebauten Zustand fast nicht drehen lässt.
- Der Qualität der Schweißnähte am Rahmen ist sehr schlecht, gleiches gilt für die
Lackierung. Der Rahmen hat scharfkantige Teile mit Verletzungsgefahr.

Messingschlagers Rat auf ihrer Internetseite: "Wir können nur dringend davon abraten, sich vom niedrigen Preis dieser Anhänger täuschen zu lassen". Der original M-Wave Anhänger kostet zwischen 200 und 250 Euro und ist nun auch in schwarz erhältlich.