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Erfahrung mit Kindertransporter Cougar

Claudia Passow benutzt im Alltag den Kindertransporter Cougar. Über ihre Erfahrungen sprach der Pressedienst Fahrrad mit der jungen Mutter:

Seit fahren Sie und Ihre Familie mit einem multifunktionellen Kindertransporter?

C. Passow: "Für unseren Herbsturlaub in Wissant/Frankreich November 2002 haben wir uns einen multifunktioneller Kindertransporter vorerst nur ausgeliehen. Wir haben dabei durchweg positive Erfahrungen gemacht und waren sofort so begeistert, dass wie ihn kurzerhand gekauft haben."

Warum waren Sie so begeistert vom multifunktionellen Kindertransporter?

"Überrascht und fasziniert waren wir von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Egal was ich mit Emilia oder zusammen mit Jens unternehmen wollen, der Transporter passt sich an. Der Transporter ist in jedem Gelände einsetzbar. Das leichte und einfache Handling ist super, vor allem beim Einparken und in der Stadt. Auch das geringe Gewicht hat mir gefallen, als Mutter muss ich ja eh soviel schleppen! Aber auch Emilia ist begeistert. Sie verteidigt ihn gegen jedes andere Kind, das sich ihrem Kindertransporter nähert. Sie fühlt sich offensichtlich geborgen. Mich freut auch, dass sie im Transporter stets gut einschläft."


Worauf haben Sie beim Kauf des multifunktionellen Kindertransporter geachtet?

"Wir suchten einen Transporter mit guter Verarbeitungsqualität. Ganz wichtig war uns auch eine wirkungsvolle Federung. Die Federung des Cougar schont den Rücken des Kindes effektiv. Der Transporter sollte leicht und dennoch stabil sein. Beim Testen hat sich: das leichte, aber überaus stabile und strapazierfähige Material des Cougar bewährt. Es hält auch allen Wettern stand. Übrigens gefällt mir der Schutz an den Seiten besonders. Ist ein idealer Wind- und Wetterschutz! Jens legte hohen Wert auf die multifunktionale Einsetzbarkeit als Jogger, Fahrradanhänger und Cityshopperhopper. Wichtig war aber, dass das alles doch leicht im Handling ist: Schnelles Umbauen musste jederzeit möglich sein. Und schließlich musste das Preis-Leistungsverhältnis stimmen."


Wie lange dauerte es, bis Sie sich an den multifunktionellen Kindertransporter gewöhnt haben?

"Eigentlich war keine Eingewöhnungszeit vonnöten, im Gegensatz zu anderen uns bekannten Kinderwagen ist der Cougar außerordentlich leicht zu lenken, das Bremsen beispielsweise beim Skaten war erst etwas gewöhnungsbedürftig aber nach ein paar Kilometern ebenfalls beherrschbar. Ansonsten mussten wir unser Augenmaß anpassen, da der Cougar doch etwas breiter als "normal" ist und nicht durch jede Supermarktkasse und nicht in jedes Zugabteil passt. Im Zweifelfalls nehme ich mit zwei Handgriffen einfach die Räder kurz ab. Das habe ich auf einigen Zugreisen bereits gemacht. Dennoch bevorzuge ich auf Zugreisen den Cougar gegenüber einem "normalen" Kinderwagen, da ich ihn mühelos auch ohne fremde Hilfe in den Zug bekomme und noch besser: die Treppen hoch und runter. Absolut genial sind die großen Räder, so manchen Zug hätte ich mangels hilfsbereiter Mitschlepper an Bahnhöfen und mangels Fahrstühlen ansonsten glatt verpasst. Aber so ziehe ich den Wagen einfach alleine auch endlos lange Treppen hoch und runter."


Wie lange brauchte Emilia, um sich an ihren multifunktionellen Kindertransporter zu gewöhnen?

"Emilia mochte ihn sofort. Da sie bei gleichmäßigem Fahren meist relativ schnell einschläft, nehmen wir an, dass sie sich wohl fühlt. Ein weiterer Vorteil für sie ist es, dass sie selbst hineinklettern kann und auf Spaziergängen, wo sie nicht angeschnallt ist, auch selbst jederzeit heraussteigen kann. Die Sicht ist natürlich eine andere als im normalen Wagen, da sie tiefer sitzt, allerdings haben wir bislang kein Missbehagen ihrerseits an dieser Situation festgestellt. Zudem glauben wir, dass sie durch die Seitenwände "geborgener" sitzt."


Hatten Sie ein "A-Ha-Erlebnis", etwas, das Sie auf Ihren ersten Fahrten mit einem multifunktionellen Kindertransporter positiv überraschte?

"Die absolute Wendigkeit in der Vierradversion ist phänomenal. Der Cougar als Buggy lässt sich wirklich mit einer Hand in engsten Radien drehen. Das Aha-Erlebnis hatten wir beim aller ersten Einsatz, kaum aus dem Auto geholt, vor dem Ferienhäuschen aufgebaut, Kind hineingesetzt und los ging's durchs Dorf, wirklich kein Vergleich zu allen anderen Wagen, die wir kennen, macht Spaß! Alles ging so leicht von der Hand. Die Technik ist fast selbsterklärend.

Das zweite Aha-Erlebnis hatten wir direkt im Anschluss als wir die Dreiradversion ausprobierten und durch feinen, relativ tiefen Sand schoben, auch das wäre mit unserem anderen Wagen nicht möglich gewesen. Die Geländegängigkeit allgemein ist hervorragend. Es ist definitiv ein Freiheitsgewinn, auch mit dem Kind im "Schlepptau" alles machen und erleben zu können."


Welches war das schönste Erlebnis während Sie mit dem multifunktionellen Kindertransporter unterwegs waren?

"Eins der ersten "schönsten" Erlebnisse war ebenfalls in Nordfrankreich am Strand. Es war menschenleer, nur ein Schwarm Möwen vor der Kulisse eines entfernt liegenden Fischerdorfes, der Himmel schwarz von einem nahenden Gewitter, das Dorf noch hell erleuchtet von der dahinter liegenden Sonne (wunderschönes Bild) wir rannten über den festen Sand, den Wagen schubsten wir immer weit von uns weg , Emilia war hellauf begeistert und lachte."


Wir sprachen bisher viel vom Kind. Was bringt der multifunktionelle Kindertransporter der Mutter? Hält er Sie fitter/gesünder?

"Ja, Skaten gemeinsam mit unserer Tochter waren ohne den Kindertransporter undenkbar. Ebenso große Spaziergänge: Hier bei uns im Taunus gibt es auch unwegsames Gelände. Das klappt nur mit dem Cougar. So ist die Kleine an der frischen Luft und ich bin aktiv. Für Training ohne Tochter fehlt schlicht die Zeit. So verbinde ich Mobilität mit Fitness."


Bedeutet ein multifunktioneller Kindertransporter für Sie auch Freiheit?

"Ja, beispielsweise haben Jens und ich uns im letzten Sommer oft nach der Arbeit mit unseren Fahrrädern am Waldrand getroffen und sind zu einem Picknick auf irgendeine Lichtung am Berg gefahren. Das geht nur mit einem Kindertransporter. Ein fantastisches Gefühl, wenn Mobilität und Freizeitaktivitäten der Lust folgen und nicht von technischen Möglichkeiten begrenzt werden."


Vermittelt Ihnen die Konstruktion/der Aufbau eines multifunktionellen Kindertransporters mehr Sicherheit als ein Kindersitz am Fahrrad? Warum?

 "Ja, da ein Kindersitz beim Einsteigen eher kippelig ist und die Gefahr des Umkippens natürlich besteht, zweitens fällt das Kind von einem Kindersitz im Falle eines Sturzes aus höherer Höhe und die Verletzungsgefahr erscheint uns deshalb größer, außerdem vermitteln die Seitenwände des Cougar einem Schutz. Ein Vorteil des Fahrradkindersitzes ist allerdings die Sitzhöhe im Straßenverkehr, denn die Schwermetalle der Auspuffabgase sind beim Cougar auf Nasenhöhe. [pd-f Anmerkung: Ob die Kinder diese im Kindertransporter vermehrt einatmen ist allerdings bisher nicht bewiesen.]"


Wie wichtig ist das Thema Sicherheit beim einem multifunktionellen Kindertransporter?

 "Sicherheit ist natürlich sehr wichtig. Deshalb haben wir beim Kauf auf gutes Material, das robust ist geachtet. Auch die Gurte des Transporter sollten solide sein. Reflektoren waren uns auch wichtig. Aktuelle Tests belegen ja ohnehin, dass gute Kindertransporter am sichersten sind."


Nichts ist perfekt, was vermissen Sie an Ihrem multifunktionellen Kindertransporter?"

"Ganz außerordentlich: Stauraum! Wir wünschen uns mehr Platz für Gepäck, Einkäufe, Essen, das ist wirklich der wunde Punkt am Cougar [pd-f Anmerkung: Der Cougar ist ein sportlich ausgelegter Transporter, der konstruktionsbedingt einen deutlich geringeren Stauraum hat als andere Modelle] es ist zwar auf meinen Zugreisen immer möglich gewesen, eine große Tasche über den Lenker zu hängen - das geht gut, ohne dass er kippelig wird) -, aber größere Einkäufe mit mehreren Tragetaschen etc. unternehme ich aus diesem Grund nicht mit dem multifunktioneller Kindertransporter. Außerdem vermissen wir eine intelligente Aufbewahrungsmöglichkeit für das dritte Rad, denn bei Nutzung der dafür vorgesehenen Klettverschlüsse lässt sich die Fußfeststellbremse nicht mehr benutzen."

Glauben Sie, dass Ihr Kind beim Fahrradtempo im multifunktionellen Kindertransporter mehr von Land und Leuten sieht/mitbekommt als im dahinrauschenden Auto?

"Vergleiche mit dem Auto erscheinen mir nicht sinnvoll. Schließlich als es ist eine Frage, wie man Autos und wie Kindertransporters nutzt, - wir fahren nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad oder Skates spazieren, natürlich ist das immer ein besonderes Erlebnis für ein Kind mit der Nase in der frischen Luft/ Natur zu sein."

Welche Tipps können Sie Eltern geben, die mit Kindertransporter auf Reisen gehen?

"Der multifunktioneller Kindertransporter ist ein wunderbarer Reisegefährte, den wir empfehlen können. Er lässt sich leicht verstauen, auf- und abbauen, nimmt wenig Platz weg, klemmt nicht, fährt geschmeidig und leicht, bringt einfach Spaß und Freude, da er alles mitmacht, ein kleines Zuhause auf Rädern für die Kurzen. Am besten einfach selbst ausprobieren. Wir haben das ja auch so gemacht. Und ich war anfangs wirklich skeptisch, ob ich ein solch modernes Gefährt wirklich brauche. Doch nicht die Modernität zählt, sondern die Funktion."

Herzlichen Dank für das Gespräch Frau Passow.

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