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Tipps zum Fahrradsattelkauf

Gibt es eigentlich einen einzigen Radfahrer, der nicht über Sitzprobleme klagt? Nach einer Studie der Deutschen Sporthochschule in Köln, gehören Schmerzen im Pobereich zu den häufigsten Beschwerden. Woran liegt es? Am Sattel? An der Einstellung des Sattels? An unserer fürs Radfahren vielleicht gar nicht geeigneten Ergonomie? Oder einfach an den vielen Luschen, die nicht mehr wissen, wie früher die Cowboys durch die Prärie ritten?

 

Reitersattel fürs FahrradAber ernsthaft. Das Fahrrad kann noch so toll sein, so ergonomisch richtig angepasst worden sein. Das schöne Stück kann einem ein schlechter, oder besser nicht passender Sattel wieder vollständig vermiesen. Probieren geht über studieren. Aber grundsätzlich ist erstmal ein Sattel eigentlich ein Stück gepolsterter Sattelschale, die sich auf einem Gestell befindet, welches wiederum (meist mittels einer so genannten Patentsattelstütze) am Rad befestigt wird.

Die Vielfalt an Sätteln ist umwerfend. Es gibt klassische Ledersättel, die sich dadurch auszeichnen, dass sie erst einmal eingesessen werden müssen. Da hilft dann auch keine Probefahrt sondern nur Vertrauen. Eigentlich gibt es für jeden Fahrradtyp auch einen besonderen Sattel, doch ob der Tourenradler mit dem Tourensattel zurecht kommt oder doch viel lieber mit dem Reisesattel fährt. Nun ja. Probier es auch.

Geht nicht, sagt der Fahrradhändler? Geh zum nächsten! Ein guter Händler bietet (zum Beispiel übers Wochenende) den Probierservice. Ist der Sattel dann nicht der richtige, sollte der Händler ihn kostenfrei zurücknehmen. Wenn allerdings das Gestell angekratzt ist, kann es Euroabzug geben. 

Empfehlungen können ganz hilfreich sein. Und wenn man dann mal seinen Traumsattel gefunden hat, sollte man zugreifen und ihn horten. Die Modellpalette ändert sich oft und damit leider auch die Form. Was aus dem Hause X noch vergangenes Jahr passte und heuer auch unter dem selben Modellnamen angeboten wird, kann plötzlich nicht mehr passen und drücken.

Eigentlich haben fast alle Sättel heute irgendeine an einen Knochen erinnernde Form. Gehört fast zum guten Ton, und meist bringt die Aussparung auch etwas. Neuester Schrei ist ein Sattel, der sich in der Breite verschieben lässt, und somit noch mehr Anpassung bietet. 

Anpassen lässt sich manch ein Sattel auch durch das Austauschen von Polsterpads. Auf dem Markt sind auch Sättel, die man mit einer Luftpumpe aufpumpt und somit für das individuelle Wohlbefinden sorgen. Dass es Frauen- und Herrensättel gibt, ist eigentlich ein wenig überholt. Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass die Becken von Weibchen im Vergleich zum Männchen nicht unbedingt breiter sind. Also: Vielleicht auch einfach mal ein Sattel des anderen Geschlechts ausprobieren.  

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