Den richtigen Sattel finden

Wenn die Radtour für Rücken und Gesäß zur Qual wird, geht die Freude am Radfahren schnell verloren. Deshalb ist es besonders wichtig, den Sattel sorgfältig auszuwählen und von Anfang an richtig einzustellen. Generell gilt: Form und Konstruktion des Sattels richten sich nach dem Fahrer. Was es auf dem Weg zum perfekten Sitz zu beachten gibt, dazu hat die Firma proFEX einen kleinen Ratgeber verfasst. Der kleine Artikel ist trotz seines PR-Charakters durchaus lesenswert, weshalb er an dieser Stelle veröffentlicht wird.

Zum Wohlfühlen auf dem Fahrrad gehört ein guter Sattel. Die Kunst ist jedoch, den individuell Richtigen zu finden und diesen anschließend auch richtig zu justieren. Dabei muss ein gut passender Sattel nicht einmal teuer sein: Für Spitzenmodelle kann man zwar problemlos über 100 Euro hinblättern, der persönliche Idealsattel ist unter Umständen aber auch schon für 20 Euro zu haben. Ob der Sattel wirklich zu einem passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Herren- oder Damensattel?

Herren- und Damensättel unterscheiden sich vor allem in der Länge: Der Damensattel ist vorne kürzer und insgesamt etwas breiter, um die weibliche Beckenanatomie und -breite zu unterstützen. Entscheidend ist letztlich aber immer der individuelle Körperbau. Schließlich gibt es schmale, zierliche Frauen genauso wie breit gebaute Männer und andersherum. Immer mehr Hersteller bieten deshalb Damen- und herrenspezifische Sättel an.

Sattelform auf Sitzposition anpassen

Die richtige Form des Sattels richtet sich nach der bevorzugten Sitzposition: Je aufrechter der Fahrer sitzen will, desto breiter sollte auch der Sattel sein. Denn bei aufrechter Fahrweise lastet der größte Druck im Gesäßbereich hinten auf dem Sattel. Eine eher sportliche Fahrhaltung belastet dagegen vorwiegend den vorderen Teil des Sattels. Deshalb sind Sportsättel, zum Beispiel für Mountain Bikes, recht schmal und eher lang.

Polster für mehr Sitzkomfort

Ein Maximum an Sitzkomfort bieten Sättel mit Gel-Einlagen oder Luftkammern, die das Gewicht nach dem Prinzip Wasserbett gleichmäßig verteilen. Das Gel im Sattel passt sich optimal an die Körperformen an und verhindert so automatisch Druckstellen. Der Vorteil von luftgedämpften Satteln: Die Sitzhärte kann durch Veränderung des Innendrucks stufenlos verstellt und an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden

Die richtige Sattelposition entscheidet

Der beste Sattel bringt nichts, wenn er falsch eingestellt ist. "Ein Sattel hat genau dann die richtige Höhe, wenn die Ferse mit durchgestrecktem Bein gerade noch plan auf dem Pedal steht. Die Sattelneigung sollte waagerecht eingestellt werden. Denn eine Neigung in die eine oder andere Richtung kann zu einseitigem und auf Dauer schmerzhaftem Druck führen", so Patrik Stoffel von proFEX. "Den Sattel ein paar Winkelgrade zu verstellen oder ihn nach vorne oder zurück zu schieben, bewirkt manchmal Wunder."

Praktische Sattel-Extras

Eine zusätzliche Federsattelstütze, die Bodenunebenheiten schluckt, ist bei aufrechter Sitzposition sehr komfortabel und beugt Rückenschäden vor. Für mehr Sicherheit beim Radeln im Dunkeln sorgt ein zweites Rücklicht am Sattel, das sich an der Sattelstütze oder über ein integriertes Clip-System am Sattel ganz bequem an- und abmontieren lässt. Praktische Satteltaschen bieten zudem genau den richtigen Stauraum für alle wichtigen Kleinigkeiten, wie Portemonnaie, Handy oder Schlüssel.

(Pressemitteilung der Firma proFEX)

proFEX vertreibt übrigens Fahrradprodukte. Sie sind vor allem in Bau-, Heimwerker- und Verbrauchermärkten sowie in SB-Warenhäusern erhältlich.